Stolz und Ehre im Islam – Enthauptete Uno-Mitarbeiter

Posted on 1. April 2011

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Der Islam, die Religion des Friedens, der Toleranz und der Liebe. Wer das immer noch glaubt, mag sich diesen „Zwischenfall“ gerne zu Gemüte führen. Wegen einer Koranverbrennung in einem tausende Kilometer entfernten Land, in einer Kirche von isolierten Provokateuren, werden Menschen ermordet und enthauptet, die ins Land kamen um den dort Lebenden zu helfen.

Der rhetorisch gewandte Imam mag einwenden, dass diese Menschen den Islam und den Koran nicht verstanden haben. Denn dieser predigt die Liebe. Sie haben also unislamisch gehandelt. Ein Moslem muss sich also nicht zu solchen Taten äußern, die von Ungläubigen begangen wurden. Interessant ist nur, dass viele „scheinbare“ Muslime zu solchen Taten schreiten, im Namen Allahs und des Islam, ausgehend von Moscheen, um Taten zu sühnen, die sich gegen den Islam richten.

Wenn eine Religion die ganze Welt in Atem hält, ihre Anhänger weltweit terroristische Attacken verüben, den Alltag aller negativ beeinflussen (Anschläge, erhöhte Sicherheitskontrollen etc.), dann wird es auch für die friedliche Mehrheit Zeit sich entschlossen gegen die fundamentalistische Minderheit zu stellen, sich klar von solchen Taten zu distanzieren und alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.

Bleibt dies aber aus, dann muss man Anfeindungen und den Generalverdacht aushalten, dem man sich im Westen ausgesetzt sieht. Wer vermag denn eine klare Linie zu ziehen, zwischen friedlichen, säkularen Muslimen und Fundamentalisten, oder zumindest solchen die mit ihnen sympathisieren. Wo steht zum Beispiel derjenige, der gerne Sex mit westlichen Frauen hat, diese aber als Nutten betrachtet und nur eine muslimische Jungfrau heiraten würden? Kein seltenes Exemplar. Was soll man von Vätern halten, die ihre Tochter nicht am Schwimmunterricht teilhaben lassen? Was von denen, die die westliche Welt für verdorben halten, sich hier aber aushalten lassen?

Einige Muslime weisen gerne auf den moralischen Untergang des Westens hin. Gesellschaften ohne Stolz und Ehre. Frauen haben vorehelichen Sex, kleiden sich aufreizend. Männer trinken und spielen, treiben sich rum. In den Medien wimmelt es nur so vor sexuellen Inhalten, Straftaten werden nicht gesühnt und so weiter. Das mag alles sein. Aber was kann die islamische Welt dem entgegensetzen?

Andersgläubige werden unterdrückt und ermordet, divergierende Meinungen nicht zugelassen, Freiheiten allenthalben beschnitten, Journalisten gegängelt, Wohlstand unter dem Führerclan aufgeteilt, Menschenrechte missachtet, Frauen als Bürger 2. Klasse behandelt, Demokratie belächelt.

Es wird höchste Zeit für eine grundlegende Erneuerung des Islam. Er ist bisher nicht demokratietauglich. Bis dies geschehen ist, nützt auch keine Islamkonferenz etwas.

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