Richard David Precht und die Freiheit

Posted on 9. Oktober 2010

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Welchen Artikel durften wir neulich wieder vom größten zeitgenössischen Philosophen lesen. „Soziale Kriege“ im Spiegel 39/2010. Hier ein paar Zitate aus diesem scharfsinnigen Artikel.

„Gewalttätige Migranten sind nicht in erster Linie von religiösen Wahnvorstellungen unheilvoll beseelt, sondern weit häufiger von Drogen. In diesem Punkt unterscheiden sie sich nicht von Deutschen.“

„Auch die Dissozialen unserer Gesellschaft werden weniger durch muslimische Propaganda aufgeheizt als durch kapitalistische: durch Gangsta-Rap, Killerspiele und Pornografie.“

„Unsere Gesellschaft, unser Wirtschaftssystem, züchtet den Egoismus an allen Fronten. Das Problem dahinter ist nicht neu, es ist der Konflikt zwischen Liberalismus und Demokratie.“

„Der Markt ist ein „Moralzehrer“, der unsere moralisch-sittlichen Reserven verbraucht.“

„Zu viel Freiheit macht unsicher.“

„Je freiheitlicher eine Gesellschaft, umso gefährdeter der gesellschaftliche Konsens.“

„Nicht zuletzt die Bürger der goldenen Generation, die Rentner und Pensionäre, tragen heute die Bringschuld, ihren Wohlstand in Allgemeinwohlstand zu überführen.“

 

Der Markt, die Drogen, die Freiheit, der Kapitalismus und Gangsta-Rap sind schuld am Zustand unserer Gesellschaft. Die Gedankenwelt des RDP lässt mich erschaudern. Sieht es in ihm wirklich so aus? Sucht er die Antworten tatsächlich bei Drogen, Killerspielen, Pornographie und Gangsta-Rap?

Bitte, zieh nach Nordkorea. Dort gibt es keinen Kapitalismus, keinen Markt, keine Freiheit und wahrscheinlich auch keinen Gangsta-Rap. Der gesellschaftliche Konsens dürfte also nicht gefährdet sein. Egoismus ist dem lieben Führer vorbehalten und das Volk steht solidarisch in Reih und Glied. Ein Paradies für RDP.

Die Buchmillionen kann man ja an die Sahra Wagenknecht Stiftung für saftige Hummer oder den Klaus Ernst Verein für sozialistische Porschefahrer spenden.

McCarthy, übernehmen Sie!

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