Sozialstaat = Frauentausch

Posted on 2. November 2009

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Als sei dieser Zusammenhang eine neue Erkenntnis, schreibt die Welt, dass der Sozialstaat das Entstehen der Unterschicht fördert. Wer keinen Schulabschluss hat oder nur einen Hauptschulabschluss ohne abgeschlossene Berufsausbildung, der fährt mit Hatz IV sehr gut. Ernsthafte Chancen auf einen Job mit besserer Bezahlung als den knapp 940€ die einem durchschnittlichen ledigen Hartz IV Empfänger monatlich zugewendet werden hat er kaum. Vielleicht schafft man es auf 1200€, aber wieso sollte man dafür 40 Stunden in der Woche arbeiten gehen? Das macht einen Arbeitsaufwand von 160 Stunden im Monat für lediglich 260€ mehr. Das ist ein wirklicher Dumpinglohn.  Zumal die meisten Jobs im Niedriglohnsektor nicht gerade zu den attraktivsten gehören. Es sei denn, man ist Klomann bei Germany’s Next Topmodel.

In der Regierung scheint man diese Entwicklung auch erkannt und für gut befunden zu haben. Das Kindergeld wird erhöht und bald wird jeder belohnt, der sein Kind zu Hause erzieht. Herrlich. Denn eines ist klar: Eltern die den ganzen Tag zu Hause sind kümmern sich am besten um ihre Kinder. Vielleicht mag man in der Regierung aber auch einfach nur die Sendung „Frauentausch“ zu gerne und man fürchtet um qualifizierten Nachschub.

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Posted in: Politik, Trend